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Jahrhundertunwetter
in Emmendingen-Mundingen
Niederschlag von 16.06 Uhr bis 17.25
Uhr: 49.7 mm
Windböen bis zu Windstärke 9
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Am Samstag gegen 15 Uhr kündigte es sich schon an, von Nordosten
zogen sich schwere Gewitterwolken zusammmen, der Donnerhall
und Blitze verhießen nichts Gutes.
Und dann ging es los. Regenschauer, verbunden mit orkanartigen
Böen(ca. Windstärke 9), Blitze und Donner gingen über Mundingen
hernieder. Weite Teile des Dorfes standen erheblich unter Wasser.
Von einigen Abhängen gingen Wassermassen mit Schlamm und Grundauswaschungen
nieder.
Der Krebsen-, wie der Weißbach traten überdimensional über die
Ufer und verursachten zum Teil große Schäden. Die orkanartigen
Sturmböen rissen Bäume um, ganze Baumkronen wurden auseinander
gerissen. Dächer wurden abgedeckt. An Autos entstand erheblicher
Sachschaden.
Die Feuerwehr, auch Wehren aller umliegenden Ortsteile , wie
viele fleißige Helfer waren bis in die späten Abendstunden mit
Aufräummaßnahmen beschäftigt. Einige Familien wurden sehr hart
getroffen.
Wie wichtig ein Zusammenhalt innerhalb eines Dorfes ist, hat
sich am Tag danach bestätigt.
Viele Nachbarn halfen weiter beim Aufräumen, Reinigen, Waschen
usw. Viele Sachen wurden auf immer unbrauchbar.
Vielen Dank, hier nochmal, für die selbstlose Hilfe.
Trotz allem Leid, hat sich erneut bestätigt, wie gewaltig Wasser
sein kann.
Das letzte Unwetter im Jahre 1983 war nicht ganz so schlimm.
Die alten Mundinger, wie auch die Allemannen wussten um die
sindflutartigen Unwetter und haben sich beim Hausbau und dem
Anlegen von Friedhöfen den Gegebenheiten angepasst. Die Häuser
wurden damals ohne tiefgründigen Keller gebaut. Die Friedhöfe
haben ihren Platz auf Anhöhen gefunden.
Leider wird heute nicht mehr auf die "Alten" gehört.
Ein paar Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck der Geschehnisse.
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Hier kam das Wasser herunter.
(braune Einfärbung)
Blick vom Hegeweg.
Sonntag, 11 Uhr |
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Die Landecker Straße war völlig
mir Wasser und Schlamm überflutet.
Sonntag, 11 Uhr |
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Und hier hin ergoßen sich die Fluten. Durch den
Mais in die darunterliegenden Gärten, die zum Teil völlig zerstört
wurden.
Am Bachlauf sammelten sich die
Fluten vom Hegeweg und dem Oberfeld. Welche Folgen das im "Gewann
Elsaß" hatte, sehen Sie auf folgenden Bildern.
Sonntag, 11 Uhr |
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Das "Gewann Elsaß". Blick in Richtung
Oberfeld.
Wasserstand ungefähr 50 - 70 cm.
Die Gärten in der Landecker Straße wie in der Friedrich-Mößner
Straße waren überflutet.
Samstag, 17. 40 Uhr |
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Das "Gewann Elsaß" Richtung
Ortsmitte.
Hier war zu Allemannenzeit der
Mundinger See. |
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Auch Thomas Voigt demonstriert
eindrucksvoll viel Wasser unterm Kiel. Er konnte von seinem Schopf
aus ohne Probleme in den Ursee einfahren.
Nach ca. 1 Stunde war dieses allerdings nicht mehr möglich.
Bei diesen Bildern ist die geplante Bebauung wirklich unverständlich!
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Welchen Menge und welchen Druck das Wasser hatte,
sieht man hier eindrucksvoll.
Samstag, 16.25 Uhr Landecker Straße |
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Hier die Stelle, wo der Bach sich seinen Weg
gesucht hat.
Gewann Oberfeld.
Sonntag, 12.10 Uhr |
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Ohne Worte! |
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Dieses Kellergeschoß wurde kürzlich renoviert.
Die Helfer waren noch am Sonntag bei der Arbeit.
Samstag, 18.45 Uhr |
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Gegen 19 Uhr am Samstag. Ausgepummt! Die Feuerwehr
hatte großen Einsatz.
Samstag 18.45 Uhr |
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Der Wind und der Birnbaum waren zu mächtig.
Samstag 18.10 Uhr |
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Schlamm ohne Ende. |
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Bei Menzers und Künstles. |
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Im Gäßle, auch hier Schlamm
ohne Ende.
Schrubben und Spritzen mit vereinten Kräften.
Samstag, 18.20 Uhr |
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